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Wer ist Braille?

Noch besser: wer war Braille?

Louis Braille wurde 1809 mit zwei gesunden Augen geboren. Schon im Alter von drei Jahren verletzte sich der Junge am Auge. Dieses entzündete sich und die Infektion griff auf das zweite Auge über und führte zur Erblindung des Kindes. 

Der wissbegierige Louis wollte aber lernen und entwickelte aus bestehenden Sonderschriften, die nach ihm benannte Braille-Schrift.

Was ist Braille?

Die Braille-Schrift ist also eine Blindenschrift. Sie besteht aus einem 6-Punkt-System und wird daher auch Punktschrift genannt.

Drei Punkte in der Höhe mal zwei in der Breite bilden das Grundraster für verschiedene Kombinationen, mit denen Buchstaben als fühlbare Punkte dargestellt werden.

Neben diesem System ist auch Eurobraille ein verbreiterter Begriff. Bei dieser Braille-Schrift werden vier mal zwei Punkte dargestellt. 256 Zeichen eines westeuropäischen Zeichensatzes können somit zusammengesetzt werden.

Outtakes

Braille [bʁaj] ist ein Eigenname, denn man als Laie mehr hört als liest. Nicht verwunderlich also, dass verschiedene falsche Schreibweisen wie Braile, Breille, Breile, Bräil oder Bräill existieren.

Schließlich gibt es bei uns nicht nur Meier, sondern auch Meyer, Mayer, Maier, Mair, ...